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Hundekrankheiten in Südländern, Was du wissen musst

3 Min.

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Ein Urlaub mit dem Hund ist für viele Hundehalter ein Traum. Sonne, Strand und Abenteuer – was will man mehr? Aber gerade in südlichen Ländern lauern einige Gefahren, die deine Fellnase krank machen können. Um deine Reise mit deinem Vierbeiner so entspannt wie möglich zu gestalten, solltest du dich vorher über mögliche Krankheiten informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Welche Krankheiten sind in Südländern besonders verbreitet?

In südlichen Ländern können Hunde mit verschiedenen Krankheiten infiziert werden. Viele davon sind für Hunde in Deutschland nicht so gefährlich, da sie hier nicht vorkommen oder nur selten auftreten. Doch in wärmeren Ländern sind die Bedingungen ideal für die Verbreitung von Parasiten, Bakterien und Viren. Einige der häufigsten Erkrankungen, die du im Auge behalten solltest, sind:

  • Leishmaniose: Eine durch Sandmücken übertragene Krankheit, die zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann.
  • Babesiose: Eine durch Zecken übertragene Krankheit, die schwere Anämie verursachen kann.
  • Dirofilariose: Eine durch Mücken übertragene Krankheit, die die Lunge und das Herz des Hundes befallen kann.
  • Ehrlichiose: Eine durch Zecken übertragene Krankheit, die zu Fieber, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust führen kann.
  • Tollwut: Eine tödliche Krankheit, die durch den Biss eines infizierten Tieres übertragen wird.

Wie schützt du deinen Hund?

Um deinen Hund vor diesen Krankheiten zu schützen, ist es wichtig, dass du einige Vorsichtsmaßnahmen triffst. Dazu gehört:

  • Impfungen: Lass deinen Hund gegen Tollwut impfen und besprich mit deinem Tierarzt, ob weitere Impfungen wie gegen Leptospirose oder Borreliose sinnvoll sind.
  • Parasitenprophylaxe: Verabreiche deinem Hund regelmäßig Mittel gegen Zecken, Flöhe und andere Parasiten, die Krankheiten übertragen können. Achte darauf, dass die Mittel für das jeweilige Land geeignet sind.
  • Mückenabwehr: Vermeide es, deinen Hund in Gebieten mit vielen Mücken herumlaufen zu lassen. Nutze Mückenabwehrmittel für Hunde.
  • Vorsicht bei Futter: Füttere deinen Hund nicht mit Essensresten von der Straße oder mit ungewohnten Speisen. Diese könnten kontaminiert sein.
  • Sauberes Wasser: Stelle sicher, dass dein Hund immer Zugang zu frischem und sauberem Wasser hat.

Symptome im Auge behalten

Achte auf Anzeichen von Krankheit bei deinem Hund. Wenn er folgende Symptome zeigt, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen:

  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Husten
  • Atemnot
  • Veränderungen am Fell
  • Veränderungen am Verhalten

In vielen Ländern sind Tierärzte weniger verbreitet als in Deutschland. Informiere dich vor der Reise über die Verfügbarkeit von Tierärzten in deinem Urlaubsort. Es ist auch ratsam, eine Reiseversicherung für deinen Hund abzuschließen.

Fazit: Vorbereitung ist der Schlüssel

Mit der richtigen Vorbereitung kannst du deinen Urlaub mit deinem Hund in vollen Zügen genießen. Informiere dich über mögliche Krankheiten und treffe die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen. So kannst du sicher sein, dass dein Vierbeiner gesund und munter bleibt und die Reise mit euch zusammen genießt!

Hund am Strand

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